Designersfactory Basel | Design und Kommunikation | Schaffner & Conzelmann AG Basel

strategie

frozen pizza

Zu Beginn eines Projektes mit mehr oder weniger genauen Zielvorgaben steht meist eine Analyse des Ist-Zustandes. Je neutraler eine solche ausfällt, desto unvoreingenommener und somit wertvoller ist das Resultat. Der Wunsch, Dinge neutral zu betrachten, führt oft dazu, möglichst viele Fakten aus dem Umfeld der Fragestellung aufzulisten und in einen Kontext zu stellen. Die Gefahr dabei ist aber, dass man das, was man sieht, aus dem Blickwinkel unserer aktuellen Situation betrachtet. Diese Sicht wird jedoch von Kenntnissen genährt oder besser gefiltert, da sie uns selbstverständlich und deshalb nicht bedeutungsvoll erscheint.


Seit Beginn unserer Karriere haben wir uns immer zum Ziel gesetzt, bevor wir mit unserer kreativen Arbeit beginnen, den Dingen so neutral wie immer möglich auf den Grund zu gehen und Selbstverständlichkeiten systematisch zu negieren.

«Frozen Pizza» ist der Überbegriff für eine für uns typische Methode, Projekte mit unseren Kunden anzugehen und zu verhindern, dass bereits zu Beginn unterschwellig Lösungsansätze ausgeschlossen werden. 

Wie funktioniert also «Frozen Pizza» und warum haben wir diesen Namen gewählt?
Geht man davon aus, dass man Projekte für die Zukunft schafft, stellt man sich logischerweise die Frage: «Wie könnte die Zukunft aussehen?» Man nimmt zum Beispiel an, dass der Verzehr von gesunden Lebensmitteln zunehmen wird und somit auch Pizzas gesünder werden sollten. Diese Antwort mag richtig sein. Sie impliziert aber bereits die Annahme, dass jeder weiss, was eine Pizza ist und jeder mit dem Begriff eine Vielzahl von Erfahrungen und Fakten verbindet. Diese Vorbelastung bedeutet ein massives Hindernis bei der Findung neuer Lösungen.

 

 


 


«Frozen Pizza» kehrt die Methode um. Sie geht davon aus, dass nur durch den Rückblick aus einer fernen Zukunft die unmittelbare Zukunft neutral betrachtet werden kann. Eine gefrorene Pizza im ewigen Eis, von Menschen gefunden, denen eine Pizza schon lange nichts mehr sagt, lässt neue Schlüsse zu. «Was ist denn das für ein Objekt?», «Wieso ist es verpackt?», «Warum ist es so dünn?» … sind Fragen, die man aus heutiger Sicht gar nicht stellen würde.


Dieses Vorgehen zeigt beispielhaft unsere Methode, Design erfolgsversprechend zu planen und zu kreieren. In Hunderten von Projekten haben wir so bewiesen, wie wichtig es ist, die Dinge mit der Sicht aus der Zukunft für die Zukunft zu planen. Archäologische Sichtweisen auf die Dinge unseres Alltags bringen wirklich neue Denkansätze ans Tageslicht.

Der Satz «Es ist einfacher, Ideen zu haben als keine.» verdeutlicht unseren Ansatz, in allem ein Potential zu sehen.

«Frozen Pizza» ist auch für Ihre Aufgabe ein nicht sehr einfacher, aber vielversprechender Denkansatz. 


road map

Als Fullservice Kommunikations- und Designagentur betrachten wir bei der Betreuung unserer Mandate immer den Prozess eines Projektes. Entscheidend für uns ist dabei sowohl die systematische Vorgehensweise vor einer Entscheidungsfindung als auch die Qualität der Umsetzung einzelner Massnahmen.

 

Dieses Vorgehen nennen wir deshalb «Road Map» und es ist vergleichbar mit einer Metrolinie, die zwar von Endstation zu Endstation fährt, aber jedem Kunden erlaubt, da ein- und auszusteigen, wo es für ihn Sinn macht.

 

Die übergeordnete Einteilung in eine konzeptionelle, planerische Phase unter dem Begriff «Denkort» und in eine grafische und produktionstechnische Phase unter dem Begriff «Designersfactory» erlaubt es jedem Kunden, selbst zu entscheiden, welche «Services» er nutzen möchte.

 

 

road_map 

 

 

Auch wenn im Gesamtkontext einer konzeptionell bedingten Umsetzung jedes einzelne Element wichtig bleibt, kann ein Kunde da «einsteigen», wo er auf Beratung angewiesen ist.

 

«Road Map» ist somit ein aufeinander abgestimmtes und effizientes System einzelner Komponenten innerhalb eines erfolgsorientierten Ziels, das aber trotzdem den Zugang zu bekannten Stärken als Einzelleistung gewährt.

 

Ziel ist Effizienz durch die optimale Nutzung jedes sicht- und hörbaren oder erlebten Teils einer Kommunikation ohne Streuverlust.


markenberatung

Seit 1976 beraten wir unsere Kunden bei der Neuentwicklung ihrer Marke oder ihrem Wunsch, den bestehenden Auftritt anzupassen. Schulthess Klinik, FineFood, UPK Basel, La Roche & Co Banquiers, Pro Montagna oder Viollier. Unzählige Kunden haben die Zukunft ihres «Brands» in unsere Hände gelegt.
 
Jede dieser Beratungsaufgaben hat ihre eigene Geschichte und Aufgabenstellung. Eine sorgfältige Analyse der bestehenden Vorgaben und ein differenziertes Abgleichen mit den neuen Zielen waren und sind die Voraussetzungen für einen nachhaltigen Erfolg. Unsere Instrumente dafür reichen von klassisch geführten Workshops bis hin zu Evaluationen von Keyelementen eines bestehenden Auftritts.
 
Die Marke und das Corporate Design als sichtbare Ebene eines Corporate Communication Konzepts verstanden widerspiegelt unser Denken, jeden Auftritt von unten nach oben zu entwickeln und nicht singuläre Aktionen ohne langfristiges Ziel umzusetzen. ROI heisst für uns in diesem Zusammenhang, dass Design durchaus auch ökonomisch verstanden werden kann. Der Beweis dafür sind die von uns betreuten Marken und deren Erfolge auf einem heiss umkämpften Markt.
 
Brand Systematics

packagnostic

Fremdsicht versus Eigensicht. «Packagnostic» ist unsere Methode, emotionsfrei die Marke unserer Kunden valutieren zu können. Wie werde ich wahrgenommen und was sind die Elemente, die ein Logo oder einen ganzen Auftritt am stärksten repräsentieren. Ist es die Farbe, die Form, die Sprache oder der Claim oder sind es nur einzelne Medien. Der Workshop «Packagnostic» folgt einem klaren Ablauf und bringt oft Unerwartetes zu Tage. Dabei geht es nie um Geschmack oder Befindlichkeiten, sondern immer darum, Wertvolles zu erhalten und Überholtes zu erneuern. Zielgerichtetes Design ohne genaue Analyse birgt immer die Gefahr, erarbeitete Bekanntheit aufs Spiel zu setzen. 
 
packagnostic
 
 
 
Packagnostic